Im Januar werden die Tage ruhiger, die Luft ist frisch und die Stadt lädt dazu ein, innezuhalten, zu beobachten und sich ein paar zusätzliche Wohlfühlmomente zu gönnen. Wenn es draußen kalt ist, zeigt Trient seine gemütliche Seite: faszinierende Museen, kulturelle Räume und einladende Cafés und Restaurants, in denen man sich mit einem warmen Getränk oder einem traditionellen Abendessen aufwärmen kann.
Wenn Sie im Hotel Be Place übernachten, können Sie die Stadt ganz entspannt erleben und kurze Spaziergänge mit Momenten der Erholung abwechseln. Hier sind einige Tipps, was man in Trient unternehmen kann, wenn die Temperaturen sinken – ohne auf Vergnügen zu verzichten.
Das MUSE ist eines der Wahrzeichen von Trient und ein perfektes Ausflugsziel an kalten Tagen. Das von Renzo Piano entworfene Wissenschaftsmuseum ist hell, modern und alles andere als langweilig. Familien, Paare und neugierige Reisende finden hier den idealen Ort für einen abwechslungsreichen Nachmittag.
Die Ausstellungen widmen sich der Natur, den Bergen und der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt und nehmen die Besucher mit auf eine spannende Entdeckungsreise. Nur wenige Schritte vom MUSE entfernt befindet sich der elegante Palazzo delle Albere, der häufig Wechselausstellungen beherbergt. Ein Besuch beider Orte verbindet Architektur, Kultur und eine angenehme Pause vor der Kälte – mitten in einem der modernsten Viertel der Stadt.
Le Gallerie in Trient sind ein einzigartiger Kulturraum, der in ehemaligen Straßentunneln entstanden ist. Geschichte, Bilder und multimediale Installationen erzählen hier auf originelle und eindrucksvolle Weise von Trentino und seiner Identität.
Gerade an kalten Wintertagen sind die Gallerien ideal: Man bewegt sich komplett im Warmen, entdeckt lokale Geschichten und erlebt Kultur auf moderne Art – fernab klassischer Museumsformen. Eine intelligente und zugleich angenehme Möglichkeit, die Region kennenzulernen.
Wenn die Temperaturen sinken, lohnt es sich, in den Untergrund hinabzusteigen und eine der faszinierendsten – und vielleicht weniger bekannten – Seiten Trients zu entdecken. Unter der Altstadt verbirgt sich das antike römische Tridentum, das von Kaiser Claudius im Jahr 46 n. Chr. als splendidum municipium bezeichnet wurde.
Tridentum wurde von den Römern Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. aus strategischen Gründen gegründet und spielte eine zentrale Rolle bei der Kontrolle des Etschtals, einer der wichtigsten Verbindungsachsen zwischen Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum. Die Stadt erstreckte sich über rund 13 Hektar und folgte einem klaren, rationalen Stadtplan mit rechtwinklig angelegten Straßen, Stadtmauern mit Türmen und Gräben sowie einer natürlich geschützten Lage dank des ursprünglichen Verlaufs der Etsch auf der Nordseite.
Im Laufe der Jahrhunderte – vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. – wurde Tridentum mehrfach umgestaltet und schließlich in das mittelalterliche und moderne Trient integriert. Heute lässt sich diese jahrtausendealte Geschichte in mehreren überdachten archäologischen Stätten erleben, ideal für einen Wintertag.
Besonders sehenswert ist der Archäologische Untergrund des SAS, unter dem Teatro Sociale gelegen und von der Piazza Cesare Battisti zugänglich. Ebenfalls einen Besuch wert sind die römische Villa des Orpheus in der Via Rosmini, das archäologische Areal des Palazzo Lodron sowie die frühchristliche Basilika unter dem Dom, die verschiedene Epochen der Stadt anhand von Böden, Mauern und antiken Strukturen sichtbar machen.
Das Castello del Buonconsiglio ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Trients und beeindruckt durch seine mächtige Erscheinung. Im Laufe des Jahres finden hier immer wieder unterschiedliche Sonderausstellungen statt. Ein Besuch in der kalten Jahreszeit bedeutet, geschichtsträchtige Innenräume, freskengeschmückte Säle und gut strukturierte Museumsrundgänge zu genießen.
Ein idealer Ort für alle, die einige Stunden der Kultur widmen möchten und dabei eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt entdecken wollen.
Nach einem Tag voller Museen und kultureller Entdeckungen gibt es nichts Besseres als eine gemütliche Einkehr. Forsterbräu ist eine der traditionsreichsten Brauereien Trients – ein warmer, geselliger Ort, perfekt für Winterabende.
Hier werden herzhafte Gerichte wie Schweinshaxe, Würstchen, Sauerkraut, Knödel (Canederli) und Polenta mit Pilzen serviert, in einer ungezwungenen Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Der ideale Ort, um sich aufzuwärmen und die Stadt von ihrer authentischen Seite zu erleben.
Für eine ruhigere Auszeit ist La Vie En Rose genau richtig. Dieses gemütliche Café eignet sich perfekt für eine Nachmittagspause oder einen Moment der Entspannung, mit Kaffee, Schokoladenkuchen, duftenden Tees und kleinen herzhaften Snacks.
Ein Ort, an dem die Zeit langsamer zu vergehen scheint – ideal zum Lesen, Plaudern oder um durch das Fenster das Stadtleben zu beobachten, während es draußen kalt ist. Eine kleine, süße Auszeit im Herzen von Trient.
Trient in der kalten Jahreszeit zu erleben bedeutet, Entdeckung und Entspannung, Bewegung und Ruhe in Einklang zu bringen. Und nach einem Tag zwischen Museen, gemütlichen Lokalen und versteckten Ecken der Stadt macht die Rückkehr ins Hotel Be Place den Aufenthalt noch angenehmer.
Photo: Impulso